$44 / squid (‘97 -’99)
auf den bürgersteigen von wittlich begann die geschichte von „$44″ bzw. „squid“. man kennt sich aus der schule und läuft sich tagtäglich über den weg. also liegt nichts näher, als eine band zu gründen und musik zu machen. am 27.03.97 trafen sich debbie und meine wenigkeit zur ersten probe im keller von olli. musikalisch galt es all das zu verarbeiten, was spass macht. der stil „funpriegrungehep“ war schnell geboren. dank haufenweise texte und musikalischer ideen stand nach weniger als 2 monaten das erste ca. 60 minuten lange programm. dank des ersten auftritts in der evang. kirche in der trierer landstrasse in wittlich musste schnell ein bandname her. kurzerhand diente die anschrift des kellers sterenbach 44 kurz s44 als namensgeber. s44 war also geboren und es wurde gerockt, gefunkt, gehept, gezupft und gegrunget, was die seiten, felle und verstärker hergaben.
mit $44 1997: debbie (links), olli (mitte)
im dezember ‘97 gab es das erste und letzte grosse live-highlight von §44. der auftritt im belzebub in bernkastel-kues. mehr als 3 stunden sterenbach-mucke auf die ohren. das komplette programm durfte an diesem abend mehr als 2 mal herhalten. die zugabe-rufe nahmen kein ende und zu guter letzt nach 1 uhr (sperrstunde und beginn der nachtruhe) liess sich die erschienene polizei zum mitsingen und feuerzeug schwenken hinreissen.
im april ‘98 dann die überraschende mitteilung des schlagzeugers: ich steige aus, weil gute mucke aber zu wenig cover’s. also musste ein neuer schlagzeuger her. kurzerhand wurde im schlagzeug-unterricht von steff im haus der jugend in wittlich gecastet und mit david ein neuer und kreativer kopf hinter der „schiessbud“ gefunden. „funpriegrungehep“ stand auch weiter auf dem programm. die set-liste wurde erweitert, die songs ausgefeilter und anspruchsvoller. in rekordzeit wurde im herbst ‘98 der erste longplayer „jack of alltrades“ innerhalb von 3 tagen und 2 nächten im sound dreck studio aufgenommen und in den homef***ing studios abgemischt. mit einem mehr als 90 minuten programm wurden so einige orte gerockt. u.a. die discothek (!) in laubach, das aufruhr im hdj in wittlich und das fetzdiwall in heidenburg. einzig und allein bei musikwettbewerben gab es keine erfolge. meist schon in der bewerberphase mit der begründung „zu individuell“ ausgesiebt, galt für squid das motto „live ist eh viel besser“. also wurde gerockt, gepopt und gegrunget, was das equipment hergab.
das studium des schlagzeugers in koblenz und mein umzug dank arbeit in den hohen norden bedeutete das „überraschende“ aus für den „tintenfisch“ ende 1999. ein offizielles trennungsdatum ist bis heute nicht bekannt. man munkelt, das der geist von „squid“ weiter irgendwo in deutschland herumgeistert…
debbie ist auch heute noch als musikerin und sängerin bei hyteriaaa aktiv. david hat das getrommel vorerst an den nagel gehängt und ist mittendrin im studium.
discographie:
1997
„auch wenn mein trainer itschi-watschi meint, es wäre unvernünftig“
(demo-tape/demo-ep)
- front avenue kids
- foolish girl
- history
- go your own way
- get away
- night of tears
dr: olli – git/vox: debbie – bass/vox/sax/concertina: mat – horn (1): christoph – git (2/4): matti
1998
„jack of all trades – part 1″ (CD)
- plattenkritik (intro) >play<
- why does he smile >play<
- aeging drummer boy >play<
- get away >play<
- wo needs time >play<
- catch the sun >play<
- fast vorbei >play<
- ran and stimpy (intro) >play<
- ran and stimpy >play<
- ran and stimpy (outro) >play<
- sinnphonie de pohp >play<
- don´t think twice >play<
- go your own way >play<
- normaly >play<
- lonely down the street (bonus) >play<
dr: david – git/vox: debbie – bass/vox/sax/concertina: mat – keys (12)/vox (13): christoph
1999
„jack nippled off – best of“ (cd)
- plattenkritik (intro)
- why does he smile
- aeging drummer boy
- get away (version ‘98)
- wo needs time
- catch the sun
- fast vorbei
- ran and Stimpy
- sinnphonie deh pohp
- don´t think twice
- go your own way (version ‘98)
- normaly
- lonely down the street (bonus)
- no relieve (bonus) >play<
- alone inside (bonus) >play<
- schein oder sein (bonus)



Oh ja…die 90er und Squid und Beelzebub und Aufruhr, wahrlich Martin, sehr schöne Aufarbeitung unserer damaligen Karriere!
Kannste mir mal Aufnahmen zukommen lassen?
groovig-tentakelige Grüße an Coco den Glatten!
Debbie Digital von Hysteria!
oder
the Artist formerly known als Deb the sknowflake
Ach ja: und natürlich auch tintenfischige Grüßungen an Dave the Wave!